Texprocess/Techtextil 2017 Rückblick - AMANN inmitten der textilen (R)evolution



Vom 9.-12. Mai öffnete die Messe Frankfurt wieder ihre Tore für die Branchen-Leitmessen Texprocess und Techtextil. Insgesamt 1.789 Aussteller (2015: 1.662) präsentierten sich und ihre Produkte den rund 47.500 Besuchern (2015: 41.826) aus insgesamt 114 Ländern. AMANN war auch in diesem Jahr wieder auf beiden Messen vertreten und konnte ebenfalls einen enormen Besucherandrang verzeichnen.

 

Beide Messen standen im Zeichen des Wandels und der Diversifikation. Während viele Besucher in der Vergangenheit mit konkreten Ideen oder Fragen zu AMANN kamen, so zeigte sich in diesem Jahr ein verändertes Verhalten der Besucher: Viele kamen ohne konkrete Fragestellungen, jedoch mit dem Wunsch Trend-Scouting zu betreiben, oder um einfach einen Überblick über die zahlreichen Innovationen und neuen Möglichkeiten in der Textilindustrie zu erhalten.

 

Das Expertenteam des AMANN Innovation Lab erläuterte auf der Techtextil, wie es Kunden konkret beim Finden innovativer und individueller Lösungen in den Bereichen conductive, sensory, composites und indicate helfen kann. Das überaus große Interesse an den Leistungen des AMANN Innovation Lab verdeutlichte das Umdenken innerhalb der Branche sowie das Bedürfnis, der textilen (R)evolution nicht nur zu folgen, sondern diese aktiv mitzugestalten.

 

Der AMANN Stand auf der Texprocess zeigte die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche, mit denen sich die Nähfadenhersteller heutzutage befassen. Einige Messeexponate wie bspw. das mit sabaFLEX genähte Running-Outfit adressieren noch immer die klassische Bekleidungsindustrie, bieten jedoch eindeutige Produktvorteile. Im Falle von sabaFLEX ist dies ein Maximum an Elastizität, um reißende Nähte z.B. bei Sportbekleidung zu verhindern.

 

Den Nachhaltigkeitsaspekt griff AMANN mit seiner neuen WRe-Ausrüstung auf. Anhand eines Muldentests wurde aufgezeigt, dass WR-Ausrüstungen für Nähfäden essentiell sind, um trockene Nähte zu garantieren. Da WR-Ausrüstungen bislang ausnahmslos den chemischen Bestandteil PFC (Per- und Polyfluorierte Chemikalien) enthielten, der giftig und nicht biologisch abbaubar ist, hat AMANN mit der neuen WRe-Ausrüstung eine PFC-freie Variante auf den Markt gebracht, die nun umweltfreundlicher und trotzdem genauso wasserabweisend ist.

 

Zudem präsentierte AMANN bereits die ersten erfolgreichen Umsetzungen des AMANN Innovation Lab aus dem Bereich sensory: Ein vermeintlich normaler Bürostuhl, der aber tatsächlich über eine spezielle Sensor-Matrix-Technik verfügt, die ihn zum „Intelligent office chair“ macht. Die Sensor-Matrix wurde mit dem leitfähigen Spezialnähfäden Silver-tech verarbeitet und kann die Druckverteilung auf dem Stuhl anzeigen, wodurch dem weit verbreiteten Problem des „Falsch-Sitzens“ vorgebeugt wird.

 

Für den Bereich composites (Faserverbundanwendungen) stellte AMANN ein besonderes Wakeboard aus: Das Muster auf dem Wakeboard wurde mit ISAMET, dem metallischen Stickfäden gestickt und anschließend mit einer Harzschicht überzogen. Dadurch ist das Board äußerst leicht und robust zugleich. Das Wakeboard hat auch in anderen Branchen wie bspw. der Automobilindustrie viel Aufsehen erregt, da es zeigt, wie man ultraleichte und gleichzeitig robuste Materialien mit revolutionären, individuellen Designs kombinieren kann.

 

Der Auftritt der AMANN Group auf der Texprocess/Techtextil brachte zum Ausdruck, was die Textilbranche heutzutage ist: Eine äußerst dynamische, sich wandelnde Branche, die ein großes Spektrum an Ideen und Möglichkeiten mit sich bringt. Mit Spannung ist zu erwarten, wie sich die Branche in den nächsten Jahren entwickeln wird. Klar ist hingegen schon jetzt, dass AMANN diesen Wandel mit Know-how und Erfindergeist auch weiterhin federführend vorantreiben wird.  

Impressionen von der Texprocess 2017

Impressionen von der Techtextil 2017

 
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