Auf die richtige Nadel kommt es an

Die Qualität einer Naht hängt nicht allein vom eingesetzten Nähfaden ab. Auch die Wahl der richtigen Nadelstärke ist entscheidend für eine gleichmäßige Stichbildung, eine ausgewogene Fadenspannung, eine zuverlässige Vernähbarkeit und den Schutz des zu verarbeitenden Materials.

Der neue Artikel im AMANN Knowledge Hub erklärt, wie Nadelstärke, Nähfadendicke und Materialeigenschaften zusammenwirken. Der Nähfaden muss problemlos durch das Nadelöhr laufen und in die lange Rinne der Nadel passen. Dort wird er während der wiederholten Bewegung durch das Material geschützt. Ist die Nadel für den ausgewählten Nähfaden zu fein, kann das Stichloch zu klein für eine korrekte Stichverschlingung sein. Mögliche Folgen sind eine zu hohe Fadenspannung, ein unregelmäßiges Stichbild, Nahtkräuseln, Fehlstiche oder Fadenbrüche.

Eine größere Nadel kann die Stichbildung verbessern, zugleich aber sichtbare Einstichstellen oder Materialschäden verursachen. Dies gilt besonders für empfindliche Stoffe, dichte Gewebe, Maschenwaren, Leder und beschichtete Oberflächen. Die passende Nadelauswahl erfordert daher ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Materialschutz und Nahtqualität.

Der Artikel zeigt anhand eines praktischen Beispiels, wie eine ungeeignete Kombination aus Nadel und Nähfaden die Stichbildung beeinflusst. Zudem wird erläutert, warum Nähversuche vor Produktionsbeginn unverzichtbar sind. Durch Tests mit verschiedenen Nadelstärken lässt sich die kleinste geeignete Nadel bestimmen und anschließend ein dazu passender Nähfaden auswählen.

Zum vollständigen Artikel:
https://www.amann.com/knowledgehub/blog/how-to-choose-the-right-needle-size-for-sewing-performance/